Nachrichten aus dem VBTA

Miltenyi Biotec-Preis 2013: Hohe Auszeichnung für BTA-Absolventen

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Traditionell im Herbst fand die Verleihung des Miltenyi Biotec-Preises in den Räumlichkeiten der Miltenyi Biotec GmbH in Bergisch Gladbach statt. Mit diesem von Miltenyi gestifteten Preis, initiiert durch den Arbeitskreis BTA des VBIO und durch den Verband der biologisch-technischen Assistenten (VBTA e. V.), werden Projektarbeiten von BTA-Auszubildenden in NRW ausgezeichnet, die während eines mehrwöchigen Betriebspraktikums angefertigt wurden. „Wir können zwar bei den Preisgeldern nicht mit der Nobel-Preis-Verleihung mithalten, aber die Qualität der eingereichten Arbeiten bewegt sich auf sehr hohem Niveau“, so Prof. Dr. Uwe Heinlein, Head of Corporate Communications bei Miltenyi. Gemeinsam mit Tanja Lukas, Personalreferentin bei Miltenyi, organisierte er wieder eine feierliche Übergabe der Urkunden an die Nominierten und die Preisträger.

Vor Bekanntgabe der Preisträger stellten alle Nominierten ihre Arbeit in einem Kurzvortrag vor Eltern, Freunden und Vertretern aus den BTA-Schulen vor. „Dies gibt den Absolventen die Gelegenheit, ihre Arbeit auch mal vor einem größeren Gremium zu präsentieren und damit die Vielfalt und das hohe Niveau ihrer Tätigkeiten als BTA darzustellen“, freut sich Dr. Nicole Lindemann, 1. Vorsitzende des VBTA. Sie zeichnete alle Nominierten mit einer kostenfreien Mitgliedschaft im Verband der biologisch-technischen Assistenten aus.

In diesem Jahr waren insgesamt acht Arbeiten für den Miltenyi Biotec-Preis nominiert. Aus dieser Vorauswahl wählte eine Fachkommission die drei besten Arbeiten nach den Kriterien „Innovative Technik“, „Originalität“ und „Ausland“ aus.

Die Vielfältigkeit der Projektarbeiten lässt sich bereits an Themen der Arbeiten der drei Preisträger ablesen:

Den ersten Platz erhielt Isabell Haupt vom BK-Hilden des Kreises Mettmann. Sie referierte über „Alternative Zytostatika: Zytotoxizität bei Mammakarzinomen und deren Wirkung auf die Genexpression“. Sie untersuchte dafür den Effekt pflanzliche Produkte auf spezifische Krebszellen. Dies ist im Hinblick auf die Entwicklung neuer Therapieformen in der individualisierten Krebstherapie von Bedeutung.

Ebenfalls vom BK-Hilden des Kreises Mettmann kam die zweitplatzierte Anna Kinnen. Sie arbeitete in Stockholm an dem Thema: „Primer testing for analysis of genetic diversity of Ulva ahleriana by AFLP (Amplified Fragment Length Polymorphism)”. Ihre Untersuchung ist eingebetet in einem Projekt, dass die Auswirkung von Klimaänderungen auf die genetische Diversität von Organismen untersucht.

Christopher Feldewert vom BK-Olsberg bekam den dritten Platz für seine Arbeit zur „Optimierung verschiedener Fermentationsmethoden zur Vermehrung von Beauveria bassiana 007“. Seine Arbeit beschäftigte sich mit der Entwicklung einer geeigneten Kultivierungsmethode für B. bassiana 007.

Nominierte:

Maria Salin (Rheinische Akademie Köln), Judith Dubslaff (BK Olsberg), Markus Vedder (BK Olsberg), Jennifer Kremper und Jerome Yves Lyon (Lessing Berufskolleg Düsseldorf), Kerstin Wohlgemuth (BK Hilden des Kreises Mettmann).

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