Nachrichten aus dem VBTA

Die Ausbildung Biologisch-technischer Assistenten ist in Europa wegweisend - Qualitätssicherung ist entscheidend

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Die Zentrale Evalutions- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) bescheinigte fünf Berufsfachschulen aus Hilden, Olsberg, Köln und Landau erneut das hohe Niveau ihrer Ausbildung von Biologisch-technischen Assistenten (BTA). Nach exakt dem Validierungsverfahren, das normalerweise zur Qualitätssicherung bei der Akkreditierung von Bachelor-Studiengängen angewandt wird, gelangte die mit international bekannten Wissenschaftlern und Unternehmensprofis besetzte Kommission zu dem Schluss: “dass die im Rahmen der Ausbildung von Biologisch-technischen Assistenten angebotenen Module denen eines grundständigen Studiengangs im Bereich der Biologie vergleichbar sind“.

Bereits im Jahre 2008 wurde die BTA-Ausbildung nach den Richtlinien des Europäischen Kredit- und Transfer System (ECTS) mit 60 Kreditpunkten akkreditiert. „Die nunmehr 90 vergebenen ECTS-Punkte macht die Hälfte der eines Bachelor-Studiums aus“, freute sich Frau Dr. Nicole Lindemann, die Vorsitzende des Verbandes der Biologisch-technischen Assistenten (VBTA). Sie hofft, dass durch die gesicherte Qualität der BTA-Ausbildung entscheidend dazu beigetragen wird, dass der Beruf der BTA eine gebührende Stellung im nationalen beruflichen Bildungssystem erhält. Seit fast fünfzig Jahren sind die BTA in Forschungslaboren von Unternehmen, Hochschulen, aber auch im öffentlichen Dienst hoch geschätzte Fachkräfte in Vollbeschäftigung.

„Die BTA besitzen nicht nur hervorragende Chancen auf dem heimischen Arbeitsmarkt“, stellte Dr. Hartmut Böhm, Vorsitzender des Arbeitskreises für Biologisch-technische Ausbildung (AK-BTA) im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) fest, „durch diese Qualitätssicherung der beruflichen Bildung ist zukünftig die europaweite Anerkennung des Berufsabschluss BTA leicht und transparent möglich“. Der Beruf der BTA kann damit in das europäische System der beruflichen Bildung eingeordnet werden und sogar in andere europäische Länder exportiert werden. Auf der einen Seite bekommen die deutschen BTA so gute Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Anderseits bekommen die Jugendlichen in europäischen Staaten mit hoher Jugendarbeitslosigkeit eine berufliche Ausbildung zur Verfügung gestellt, die ihnen ausgezeichnete Berufsperspektiven gewährleistet. Die Qualitätssicherung der Ausbildung Biologisch-technischer Assistenten ist entscheidend, damit „Educated in Germany“ ein Markenzeichen der beruflichen Ausbildung in Europa werden kann.

 

 

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